Zehn gute Gründe, zur Wahl zu gehen

Das Schöne an der Demokratie ist unter anderem, dass man zur Wahl auch nicht gezwungen werden kann. Vieles spricht aber dafür, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Und die Ärztekammer macht es ihren Mitgliedern mit der Briefwahl leicht, sich an der Wahl zu beteiligen. Als zusätzliche Motivationshilfe haben wir ein kleines Argumentarium dafür zusammengestellt, Ihre Stimme am 25. März nicht für sich zu behalten.

1. DIE STANDESVERTRETUNG STÄRKEN
Hohe Wahlbeteiligung stärkt der ärztlichen Standesvertretung den Rücken bei Verhandlungen und Auseinandersetzungen mit Stadt Wien, AKH und Gebietskrankenkasse.

2. EIN SIGNAL AN DIE POLITIK SENDEN
GesundheitspolitikerInnen aller Couleurs zeigen in den letzten Jahren zunehmend Tendenzen, die Ärztekammer in der Entscheidungsfindung an den Rand zu drängen. Zeigen Sie mit Ihrer Stimme, dass Sie sich das nicht gefallen lassen und dass die Ärztinnen und Ärzte zusammenhalten.

3. DIE KAMMERPOLITIK MITBESTIMMEN
Ärztearbeitszeit, Primary Health Care, Finanzierung des Gesundheitswesens, Versorgungsplanung, Ausbildungsordnung, Ärzteeinkommen – bestimmen Sie mit, welche Positionen die Ärztekammer in Gesundheits- und Standespolitik in den nächsten fünf Jahren verfolgt.

4. AUF DAS KAMMERBUDGET SCHAUEN
Wie entwickeln sich Kammerumlage und Wohlfahrtsfondsbeiträge? Und wie werden sie verwendet? Sie haben die Wahl, wer darüber in den nächsten fünf Jahren entscheidet.

5. ÜBER DIE KAMMERSPITZE MITENTSCHEIDEN
Wer soll künftig das „Gesicht“ der Wiener Ärzteschaft sein? Ihre Stimme bestimmt mit, wie das Kräfteverhältnis in der Vollversammlung aussieht – und damit über die Chancen der Spitzenkandidaten bei der Kür des Präsidenten.

6. FÜR DEN RICHTIGEN SERVICE SORGEN
Die Ärztekammer bietet ihren Mitgliedern Service und Beratung. Wie soll sich dieses Angebot entwickeln? Die wahlwerbenden Gruppierungen haben dazu durchaus unterschiedliche Vorstellungen – bestimmen Sie mit!

7. KONTINUITÄT ODER NEUE KÖPFE?
Sie sind zufrieden mit den Leistungender Wiener Ärztekammer ihren Spitzenrepräsentanen in den letzten fünf Jahren? Oder wollen Sie neue Repräsentanten? Ihre Stimme entscheidet mit darüber, wie es in der Ärztekammer in den nächsten fünf Jahren weitergeht.

8. GROSSE LISTEN – KLEINE LISTEN
Mit Ihrer Stimme können Sie eine der großen Listen mit breitem Angebot an Themen und vielen Kandidaten unterstützen – oder eine der kleinen Listen, mit speziellen Themengebieten und weniger Kandidaten.

9. SICH NICHT IM NACHHINEIN ÄRGERN WOLLEN
Das Wahlergebnis gefällt Ihnen gar nicht? Nach dem Wahltag ist es zu spät, die versäumte Stimmabgabe zu bereuen. Erst in fünf Jahren haben Sie wieder die Wahl.

10. ZUR WAHL GEHT MAN EINFACH
Niedrige Wahlbeteiligungen stellen den Wert der demokratischen Mitbestimmung infrage und stärken Tendenzen zum staatlichen Dirigismus. Ihre Stimme bei der Wahl ist auch eine Stimme für Kammerdemokratie und Selbstverwaltung.